Der Missionspreis der Diözese Linz ist eine bischöfliche Anerkennung für die von Oberösterreich ausgehenden Unterstützungen der missionarischen Tätigkeiten. Er ist ein Ausdruck der Wertschätzung aller, die sich für jene Ortskirchen einsetzen, denen es selbst nicht möglich ist, materielle Mittel zur Verfügung zu stellen, um die Seelsorge in ihrer Vielfalt zu sichern.

 

Überreichung der Anerkennung 

Bischof Dr. Ludwig Schwarz und die Missionsstelle der Diözese Linz haben am 27. Jänner 2012 zum zweiten Mal den Missionspreis der Diözese Linz verliehen. Eine besondere Freude war, dass Sr. Klara Maria Katzensteiner aus Linz zu jenen Personen gehörte, die einen Anerkennungspreis erhielten.


Wir danken ihr für ihren Einsatz und gratulieren von Herzen.

 

Sr. Klara Maria zu ihrer Anerkennung und zu ihrer Arbeit für die Mission:
"Dass ich einen Anerkennungspreis als Dank für meine Kontakte zu unseren Missionarinnen bekam, war für mich überraschend, denn seit 1962 gehört die Arbeit für die Mission schlicht und einfach zu meinen Tätigkeiten im Sekretariat. Wie ich erfahren konnte, hatten mich die Mitschwestern aus Indien für diesen Preis vorgeschlagen.
Wie ich mich erinnere, hat sich Missionsarbeit enorm verändert und weiterentwickelt:  In den sechziger Jahren begannen wir mit dem Sammeln und Verkaufen  von Altpapier, Alttextilien, Bierflaschen- Kapseln, Blechdosen usw. Dann kamen Jahre, in denen Kinderkleider genäht, Decken und Socken, etc. gestrickt wurden, um diese per Post nach Übersee zu senden.  Jahrelang sammelten wir Briefmarken, die wir in 10-kg-Paketen nach Indien schickten. Für viele mittellose Frauen bedeutete das Sortieren und Reinigen der Marken ihr "Tageseinkommen". (Das Sammeln von Briefmarken ist auch jetzt noch aktuell). -
Postpakete und Materielles zu senden rentiert sich schon lange nicht mehr. Alles ist zu teuer geworden.
Jetzt sehe ich meine Aufgabe mehr und mehr beizutragen, Ansuchen an das Land O.Ö. oder an die MIVA einzureichen, um konkrete Projekte finanziell zu unterstützen, oder auch Missionsspenden, vor allem Mess-Intensionen, weiterzuleiten. Ebenso dankbar sind unsere Missionarinnen für jede finanzielle Unterstützung durch unsere Kongregation, bzw. durch unsere Provinz."

Gruppenbild nach der Überreichung