Bild Lebensordnung

 Franziskanische Spiritualität  Franziskus von Assisi
 Kreuz und Auferstehung  Klara von Assisi
 Das Kreuz von San Damiano

  

Auszüge aus der franziskanischen Regel und den Konstitutionen, den Richtlinien für unser Leben

 

Das Urbild jeder Gemeinschaft ist der dreifaltige Gott. Christus kam, um uns Menschen an seiner Einheit mit dem Vater im Heiligen Geist teilnehmen zu lassen. (Konst. 50)

Die Brüder und Schwestern sollen den Herrn lieben mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele, mit ganzem Sinnen und mit ganzer Kraft und sollen ihre Nächsten lieben wie sich selbst. Sie sollen den Herrn in ihren Werken verherrlichen; denn dazu hat er sie in alle Welt gesandt, dass sie durch Wort und Werk seiner Stimme Zeugnis geben und alle wissen lassen, dass niemand allmächtig ist außer ihm. (Regel 29)

Und sie sollen besorgt sein, alles, was erübrigt wird, an die Armen zu geben. (Regel 9)

Sie dürfen keine Machtstellung oder ein Herrscheramt innehaben, vor allem nicht untereinander. Durch die Liebe des Geistes mögen sie einander freiwillig dienen und gehorchen. Und das ist der wahre und heilige Gehorsam unseres Herrn Jesus Christus. (Regel 25)

Wir können unsere Berufung nur im Glauben erkennen und in Liebe annehmen. Durch ein Leben in Keuschheit, Armut und Gehorsam werden wir frei für unseren Auftrag in Kirche und Welt und ein Zeichen der Hoffnung für die Menschen. (Konst. 8)

Wir lieben die Schöpfung und wissen uns für sie verantwortlich. Sie ist uns Sinnbild des Himmelreiches, auf das unser Streben und Hoffen gerichtet ist. (Konst. 19)

Unser Leben ist somit der Versuch, etwas von jener Torheit der Liebe sichtbar zu machen, die Christus den Tod am Kreuz, der Menschheit jedoch die Erlösung gebracht hat. (Konst. 7)