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Ende September trafen sich in Linz zwölf Schwestern
aus fünf Regionen, die in der Aktivierung älterer
Schwestern tätig sind. Bei der Vorstellrunde wurde
besonderer Wert auf den Auslöser und die berufliche
Vorgeschichte gelegt, die zu dieser Tätigkeit führte.
Gemeinsam war ihnen, dass sie die Not beziehungsweise
die Bedürfnisse der alten Schwestern erkannten und
aktiv darauf reagieren wollten.
Aus einem Bericht von Sr. Gertrud Müller:
Einige Antworten auf die Frage nach dem
Warum:
Diese Arbeit macht für mich Sinn und stiftet
Sinn.
Ich möchte Wohlwollen, Wertschätzung,
Angenommensein vermitteln.
Mit meinem Einsatz will ich den Rückzug in die
Isolation verhindern.
In meiner Arbeit lernen wir gemeinsam Grenzen
annehmen.
Wir wollen den betagten Mitschwestern zu mehr
Leben verhelfen.
Im Umgang mit ihnen begegne ich dem, dem meine
Liebe gehört.
Wir dürfen unsere alten Mitschwestern nicht
sich selbst überlassen.
Eine Zeit gehörte dem Austausch von Erfahrungen,
dem Vorstellen von Materialien und "Stundenbildern",
der Weitergabe von Texten, Liedern … Bis zum Abend
stand ein buntes "Mosaik" von Möglichkeiten vor unserem
Auge und wer sich bis dahin unter dem Begriff
"Aktivierung" wenig vorstellen konnte, der hatte nun
ein klareres Bild.
Bei der Provinzleitung bedanken wir uns herzlich für
die wohlwollende Unterstützung, bei Sr. Karin für ihr
interessiertes Dabei sein am Freitagabend, bei Sr.
Christine für die freundliche Aufnahme im Kloster
Linz.
Es soll aber nicht bei diesem einen Treffen bleiben,
die Gruppe will in Kontakt bleiben und auch andere
Schwestern einbeziehen, die mit alten Menschen zu tun
haben.
Es kam ein Stein ins Rollen… und die Gruppe will ihn,
so scheint es, am Rollen halten.
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